Medizinische Fakultät muss kommen

SPD gefährdet Gesundheitsversorgung in Bielefeld

Freitag, 21. April 2017

Studienplätze werden drigend gebraucht (Foto: Lange/CDU)

Mit scharfer Kritik reagiert der CDU-Landtagsabgeordnete Ralf Nettelstroth auf die Aussage des Landtagsabgeordneten Georg Fortmeier (SPD) auf einer Wahlkampfveranstaltung der Sozialdemokraten in der Raspi, „eine Medizinische Fakultät brauchen wir in Bielefeld nicht.“

Nettelstroth: „Damit nimmt Herr Fortmeier sehenden Auges in Kauf, dass die medizinische Versorgung in Bielefeld und ganz Ostwestfalen-Lippe erheblich gefährdet wird und das ist verantwortungslos.“

SPD bei medizinischer Versorgung Verantwortungslos

Nettelstroth verweist darauf, dass schon jetzt in Bielefeld 41 Hausärzte fehlten – Tendenz steigend. Im Umland sehe es noch schlimmer aus. Deshalb müsse Politik zwingend handeln. Der Landtagsabgeordnete: „Mit der Gründung einer Medizinischen Fakultät an der Universität Bielefeld könnten junge Menschen aus der Region in Bielefeld Medizin studieren und nach dem Studium in der Region bleiben. Das würde  die Ärzteversorgung nachhaltig verbessern.“

Es sei ihm unverständlich, dass Fortmeier in der SPD-Landtagsfraktion seine Stimme nicht für Bielefeld erhebe, betont Nettelstroth. Der Abgeordnete folge offenbar lieber seiner „Chefin“ Hannelore Kraft, die ebenfalls eine Medizinische Fakultät in Bielefeld ablehne, obwohl der Bedarf nach Medizinstudienplätzen groß ist. Damit nehme Rot-Grün die Gefährdung der Gesundheitsversorgung billigend in Kauf.

CDU kämpft für Medizinische Fakultät in Bielefeld

Der Landtagsabgeordnete: „Die CDU wird sich gegen alle Widerstände weiter mit allem Nachdruck dafür einsetzen, dass eine Medizinische Fakultät an der Bielefelder Uni kommt.“